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Wer die grüne Halbinsel Butjadingen besucht, dem wird dieser idyllische und lebendige Hafen zum unvergesslichen Erlebnis.
 Krabbenkutter laufen zum Fang aus, das Fahrgastschiff WEGA II führt Sie hinaus auf See zu Seehundbänken, Leuchttürmen und in den turbulenten Großhafen Bremerhavens. Sportboote fahren raus und rein und machen fest direkt am Siel, dem Deichdurchlass für das Binnenwasser.
Uralte Häuser säumen das Ostufer des Hafens, alle denkmalgeschützt - und in dieser schönen Hafenkulisse das Nationalparkhaus Wattenmeer und Museum Butjadingen. Einzigartig die Konzeption, informativ und attraktiv, wo Ebbe und Flut sich ereignen, Küstenvögel schreien, Leuchttürme blinken, Wassergräben und Sieltiefs das tief liegende Land entwässern. Von Fachleuten und Besuchern als das schönste und informativste Museum weit und breit geschätzt.
Verweilen Sie auf den Sielterrassen mit einem Blick auf See, staunen Sie im Rettungsschuppen der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger über die Rettungsgeräte und das ehemalige Rettungsboot.
Fedderwardersiel entstand mit dem Bau eines neuen Sieles und Sielhafens nahe Fedderwarden zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Das damals noch nahe der Küste verlaufende Weserfahrwasser verlagerte sich im Laufe der Zeit so weit, dass der Hafen als Handelsplatz an Bedeutung verlor. Heute ist der Hafen über den Fedderwarder Priel mit der Fahrrinne der Weser verbunden. Derzeit (2005) liegen in Fedderwardersiel noch etwa zehn Krabbenkutter und ein Fahrgastschiff, mit dem Fahrten in den Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer möglich sind. Der Hafen besitzt sowohl wegen der Fischerei als auch als touristischer Anziehungspunkt wirtschaftliche Bedeutung für die Region. In Fedderwardersiel informiert das Museum Nationalparkhaus Fedderwardersiel sowohl über die Geschichte der Landschaft und ihrer Besiedlung als auch über die Bedeutung und die Belange des Nationalparks.
Kultureller Höhepunkt des Jahres ist die alljährlich stattfindende "Kutter-Regatta".
In Fedderwardersiel betreibt die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) eine Rettungsstation. Seit 1993 liegt dort das Seenotrettungsboot der 8,5-m-Klasse "Hermann Onken", besetzt mit Freiwilligen.
Geplante künstliche Vertiefungen des Weserfahrwassers zugunsten der Häfen von Bremerhaven und Bremen bedrohen laut Kritikern dieser Maßnahmen den Hafen. Sie befürchten, dass die Veränderungen der Strömungsverhältnisse ein Verschlicken des Fedderwarder Priels fördern werden
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